AUSSTELLUNGSARCHIV
70 unterbrechungen in 2 farben, 70 striche in 2 farben, 2011, künstler pc-print auf bütten, 50 x 50 cm
© Horst Bartnig


 
 
 
13.März bis 28. April 2013
bartnig - konkret

 
Rezensionen:
Klaus Hammer im ND vom 06.04.2013
Ingeborg Ruthe in der Berliner Zeitung vom 28./29.03.2013


In der eigens für diesen Ort konzipierten Ausstellung thematisiert Horst Bartnig - als erster der hier ausstellenden Künstler - die den Hauptraum beherrschende Säulensituation. Sie entstand im Jahr 1984, als die ehemalige Direktorenvilla des Städtischen Gaswerkes in ein Kulturzentrum umgebaut wurde. Die authentischen, schlanken, gusseisernen Säulen des Industriegebäudes wurden mit einer historisierenden und überdimensionierten Gipsfassade umbaut. Das war schon zum damaligen Zeitpunkt verstörend rückwärts gewandt. Doch bis heute bestimmt diese Umbauung die Ausstrahlung der Räume. Bartnigs künstlerische Intervention – in der für ihn charakteristischen Arbeitsweise der Entwicklung von Variationen und Folgen – wird den Raum vollständig verwandeln. Zu sehen sind außerdem Bilder und Grafikfolgen aus den Jahren 1998 - 2013.

Seit 1976 sind Bartnigs Werke im In- und Ausland zu sehen. Seine Arbeiten befinden sich in deutschen und internationalen Museen und Sammlungen darunter in der Kunstsammlung der Bundesrepublik Deutschland; der Berlinischen Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst; der Sammlung Francisco Chagas Freitas, Brasilien und im Museum für konstruktive und konkrete Kunst, Zürich.

Horst Bartnig wurde 1936 in Militsch (Schlesien) geboren. Er studierte 1954-57 an der Fachschule für Angewandte Kunst, Magdeburg. Seit 1979 entstanden erste Computergrafiken in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Informatik und Rechentechnik Berlin-Adlershof. 1984 erhielt er den Preis der 7. Norwegischen Internationalen Grafik Biennale in Fredrikstad, 1993 den Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste Berlin Brandenburg, 1994 den Kunstpreis der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg sowie 2001 den Hannah-Höch-Preis der Berlinischen Galerie. Seit 1959 lebt und arbeitet Horst Bartnig in Berlin.


mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Köpenick-Treptow

 
 
TERMINE & LINKS
Ausstellungseröffnung am
12. März 2013, 20 Uhr
Zur Eröffnung sprechen
Dr. Eugen Blume, Leiter Hamburger Bahnhof
Kathleen Krenzlin, Leitung Galerie Parterre

während der Ausstellung zeigen wir
"Horst Bartnig. Atelier 2007
Entstehung eines Bildes"
Eine Video-Dokumentation von
Ute Wenzel-Spoo, 20 Minuten


Mittwoch, 13. März, 6:10 Uhr
Das Porträt
Michaela Gericke im Gespräch
mit Horst Bartnig
kulturradio des rbb
Wiederholung 11:45 Uhr


Samstag, 16. März 2013
32. Lange Nacht der Museen


11. April 2013
Film | Vortrag
Begleitveranstaltung zur Ausstellung



Kunstblatt zur Ausstellung
als PDF

Plakat zur Ausstellung als PDF