VERANSTALTUNGSARCHIV



 
 
17. September 2015 | 19 Uhr
Schauplätze #1
Kollwitz - Die Biografie

 
Bis heute gilt Käthe Kollwitz (1867–1945), die als Wahlberlinerin mehr als 50 Jahre in Prenzlauer Berg lebte, als die berühmteste deutsche Künstlerin. Ihr Leben spiegelt die Brüche, Utopien, Verheißungen und Katastrophen des 19. und 20. Jahrhunderts und ist selbst ein dramatisches Stück Zeit- und Kunstgeschichte. Yury und Sonya Winterberg lesen – zum ersten Mal in Berlin – aus ihrer gerade erschienenen Biografie, die eine große Zahl neuer Quellen erschloss und die Kollwitz auch in weniger bekanntem Licht zeigt. Gemeinsam hat das Autorenpaar die viel beachtete Ausstellung Wie war mein Leben stark in Leidenschaft – Käthe Kollwitz in Photographien und Zeitzeugnissen für das Käthe Kollwitz Museum Köln kuratiert. Derzeit arbeitet es an einem Film über das Leben der Kollwitz, der 2017 in die Kinos kommt.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für eine Ausstellung der Galerie Parterre Berlin anlässlich des 150. Geburtstages der Künstlerin im Jahr 2017 in Zusammenarbeit mit dem Käthe Kollwitz Museum Köln.

Sonya Winterberg *1970, MA in European Media an der University of Portsmouth/UK. Die finnlandschwedische Journalistin lebt und arbeitet nach vielen Jahren in Übersee heute in Dresden und Borgå/Finnland. 2012 veröffentlichte sie Wir sind die Wolfskinder – Verlassen in Ostpreußen (Piper, 2012) und schrieb gemeinsam mit ihrem Mann Yury Winterberg Kleine Hände im Großen Krieg – Kinderschicksale im Ersten Weltkrieg (Aufbau, 2014).

Yury Winterberg *1965, Studium der Psychologie an der TU Dresden. Nach der Wende zunächst Redakteur für Presse und Hörfunk, ab 1991 Referent für Kultur und Medien im sächsischen Landtag. Mitbegründer der Filmproduktionsfirma LE Vision in Leipzig, ab 1993 Entwicklung von Dokumentarfilmen und Dokudramen, meist mit historischem Schwerpunkt. Zuletzt zeichnete er als Headautor für 14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs (ARD/Arte 2014) verantwortlich, das mit dem Robert Geisendörfer Preis ausgezeichnet und für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde.

 
 
INFOS & LINKS
Donnerstag,
17. September 2015
19 Uhr

Eintritt: 3/1 EUR


Rezension in der FAZ